Samsung YP-R1: Der Player mit BEAT-DJ Funktion

Hier kommen Testberichte zu den MP3/MP4 Playern rein

Samsung YP-R1: Der Player mit BEAT-DJ Funktion

Beitragvon THWS » Di Mär 30, 2010 21:33

Testbericht Samsung YP-R1J MP4 Player


Kommen wir mit diesem Bericht zum letzten der drei Testkandidaten aus dem Hause Samsung. Es handelt sich wie ihr aus der Übersicht schon erlesen könnt um das Modell „YP-R1“. Das Augenmerk dieses Player – bzw. der größte Unterschied im Vergleich zu den vorangegangenen Testkandidaten – liegt hier ganz klar auf der „BEAT DJ“ - Funktion. Nachdem Samsung dieses Feature bereits in eines seiner Mobiltelefone integriert hatte (M7600 BEAT DJ) kommt nun der erste MP4 Player damit auf den Markt. In wiefern diese Funktion Sinn hat bzw. was dem Nutzer damit alles geboten wird, erfahrt ihr im nachfolgenden Bericht.



Lieferumfang:


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Der Lieferumfang weicht nicht von dem der anderen beiden Modelle ab:

  • - 1 x Samsung YP-R1 MP4 Player
  • - 1 x kabelgebundenes Stereo-Headset mit 3,5 mm Klinkenstecker und wechselbaren Ohr-Einsätzen
  • - 1 x USB Kabel (= Ladekabel via USB am PC)
  • - 1 x Bedienungsanleitung


Auf etwaige Extras wird hier verzichtet da der Nutzer eigentlich alles erhält was er zum Betrieb des Players benötigt.





Hauptfunktionen:


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Die Hauptfunktionen des R1:


  • - Li-Polymer Akku
  • - 2,6 Zoll TFT-LDC Display (16 Mio. Farben) mit einer Auflösung von 400 x 240 Pixel mit kratzfestem Display
  • - Hintergrund um 180° drehbar (rechts- und linkshänder tauglich)
  • - 30 Std. Wiedergabedauer (Audio)
  • - 5 Std. Wiedergabedauer (Video)
  • - Videoformate: Avi, DivX, XviD, MPEG4, WMV, H.264, ASF
  • - Musikformate: MP3, WMA, AAC, WAV, OGG, FLAC
  • - Bildformate: JPEG; PNG, BMP, GIF
  • - Textformate: TXT
  • - Wahlweise 8 oder 16GB Speicher
  • - TouchWIZ Technologie
  • - UKW-Radio
  • - DNSe 3.0 (= Equalizer)
  • - Ausgangsleistung Kopfhörer: 20 mW / Ch (bei 16 Ohm)
  • - Bluetooth 2.0
  • - 3,5 mm Klinkenanschluss



Gehäuse:


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Eine kurze Beschreibung des Players:

Die Front besticht ganz klar durch den großen Touchscreen. Direkt darunter befinden sich zwei der drei Hardwaretasten, die der R1 besitzt. Auf der Unterseite ist neben dem Anschluss für das USB Kabel auch die 3,5mm Klinkenbuchse angebracht. Direkt daneben sitzt das Mikrofon und eine Vorrichtung zum Befestigen einer Trageschlaufe. Die Seiten sowie die Rückseite des Players kommen komplett ohne weitere Tasten aus. Oben am Player ist die dritte Hardwaretaste platziert. Sie schaltet den Player ein bzw. aus und sperrt bei Bedarf das Display. Daneben sitzt der Reset-Knopf.
Da der R1 somit sehr wenig Tasten hat ist der Player sehr übersichtlich und kompakt gehalten.



Bedienung

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Wie die beiden Brüder M1 und R0 ist das Gehäuse des R1 komplett aus Metall. Dies gibt dem Player eine sehr hochwertige Optik und macht ihn zum Handschmeichler. Mit Abmessungen von 54,5 x 85 x 8,9 mm und einem Gewicht von 50g lässt sich der R1 problemlos in jeder Hosen- oder Jackentasche dezent unterbringen.
Da der R1 im Gegensatz zum R0 wieder einen Touchscren spendiert bekommen hat besitzt er auch wieder die TouchWIZ Technologie. Hiermit lässt sich eine begrenzte Anzahl an Widgets auf dem Hauptdisplay platzieren. Der Nutzer kann hier neben wirklich sinnvollen Widgets (Kalenderanzeige, Memos, Schlaf-Modus) auch kleine witzige Widgets auswählen wie zum Beispiel eine Kaffetasse, bei der sich auf Berührung ein Herz auflöst welches zuvor in der Tasse abgebildet war oder auch der Keks-Mann aus dem Film „Shrek“, welcher auf Berührung immer weiter beginnt auseinander zu fallen.
Die Standard-Menüpunkte des R1 sind wie folgt vorhanden:


  • - Videos
  • - Musik
  • - Bilder
  • - Texte
  • - BEAT DJ
  • - FM Radio
  • - Flash Player
  • - Games
  • - Bluetooth
  • - Dateimanager
  • - Voice Recorder
  • - Einstellungen


Diese Menüpunkte lassen sich ab Werk noch durch zwei Weitere ergänzen (Datacasts, Telefonbuch) und auch beliebig entfernen bzw. verschieden, genau wie die Widgets. Leider bietet der Player nur zwei vorgegebene Styles.




Audio – Wiedergabe:


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Hiermit kommen wir nun also zum Herzstück des R1: Der Audio – Wiedergabe. Wie üblich kommt man nach dem Anwählen des Menüpunktes „Musik“ in das Musikmenü, indem der Nutzer die Songs nach verschiedenen Kriterien ordnen kann. Das Musikmenü besteht standardmäßig aus folgenden Einträgen:


  • - Aktuelle Wiedergabe
  • - Interpet
  • - Alben
  • - Titel
  • - Genre
  • - Wiedergabelisten
  • - Zuletzt hinzugefügt
  • - Am häufigsten wiedergegeben
  • - Aufgenommene Dateien
  • - Musikbrowser


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Nachdem man also seine Vorauswahl getroffen hat kann die Wiedergabe beginnen. Der Wiedergabebildschirm ist zweigeteilt – links sieht der Nutzer die jeweils gerade aktive Visualisierung bzw. das Albumcover, rechts davon ist die Titelanzeige sowie die Statusleiste angebracht. Es erscheinen alle wichtigen derzeit aktiven Funktionen wie zum Beispiel der Zufallsmodus, das aktiviere DNSe – Profil sowie die noch verbleibende Zeit bzw. die Restzeit des spielenden Titels.


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Mit einer Berührung des Bildschirms öffnet sich im unteren Teil des Bildschirms eine kleine Leiste die weitere Optionen beherbergt. Hier ist zum Beispiel die „Digital Natural Sound Engine“ zu finden, die neben vorgegebenen Profilen auch zwei Profile hat, die der Nutzer noch selbst konfigurieren kann:

  • - Auto
  • - Normal
  • - Studio
  • - Rock
  • - Classic
  • - Jazz
  • - Ballade
  • - Club
  • - Dance
  • - Cafe
  • - Church
  • - Concert Hall
  • - myDNSE1
  • - myDNSE2


Zudem lässt sich hier der Wiedergabemodus (Normal, Wiederholen, 1 Titel wiederholen, Zufallswiedergabe) und der Wiedergabebildschirm einstellen.


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Weitere Audio – Einstellungen findet man jetzt nicht mehr im Player, sondern direkt im Menüpunkt „Einstellungen“:

  • - Street-Modus: Aus, Stufe 1, Stufe 2 (reduziert Außengeräusche)
  • - Audio – Upscaling-Funktion: Ein / Aus
  • - myDNSE
  • - Signalton: Ein / Aus
  • - automatische Lautstärkebegrenzung: Ein / Aus
  • - Master EQ

Durch die zahlreichen vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten ist der R1 eigentlich optimal auf alle Musikrichtungen vorbereitet. Die mitgelieferten Ohrhörer sind von hochwertiger Qualität und machen den Musikgenuss auch ohne zusätzlich gekaufte Ohrhörer möglich. Die maximale Lautstärke ist auf jeden Fal ausreichend und auch die Musikqualität die der R1 abliefert ist auf höchstem Niveau – hier sind alle drei bisher von mir getesteten Geräte gleich.



Video – Wiedergabe:

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Auf gleicher Ebene wie die reine Audio – Wiedergabe befindet sich auch die Wiedergabe von Videos auf dem R1. Dank des großes Displays und der hohen Anzahl an darstellbaren Farben kommen Videos sehr gut zur Geltung. Zwar wirken die Farben nicht ganz so satt wie bei den AMOLED – Bildschirmen, jedoch ist dies völlig ausreichend (siehe Bilder).


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Während der Wiedergabe von Videos kann der Nutzer neben dem „normalen“ Vor- und Zurückspulen auch andere Funktionen nutzen. So können zum Beispiel Lesezeichen hinzugefügt oder auch der Equalizer konfiguriert werden (Normal, Drama, Aktion, Theater). Auch kann das Video über einen TV-Ausgang wiedergegeben werden. Wem trotz all den Möglichkeiten langweilig werden sollte kann die momentan darstellte Szene in kleine Mosaike aufteilen lassen und so etwas „Puzzle“ spielen.


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Besondere Extras:


Beat DJ – Funktion:

Wie bereits am Anfang des Berichts erwähnt bietet der R1 die Möglichkeit, auf dem Player vorhandene Songs mit diversen Funktionen zu modifizieren. Was euch da genau erwartet bzw. welche Möglichkeiten euch somit offenstehen, werde ich euch nachfolgend erläutern.


Startet man die „BEAT DJ“-Anwendung auf dem R1 öffnet sich eine Übersicht der auf dem Player vorhandenen Songs – diese sind nach Alben sortiert. Nachdem man sein Wunschalbum gewählt hat, lässt sich der genaue Song festlegen. Nun öffnet sich der Wiedergabebildschirm. Hier hat der Nutzer Zugriff auf die vielen Funktionen des BEAT DJ – Programms. Unten links befindet sich der Menüpunkt „Scratch“ - dieser macht das Scratchen eines Songs möglich. Rechts daneben sitzt der Menüpunkt „Filter“. Hier lassen sich die Songs auf 10 verschiedene Arten beeinflussen – zum Beispiel mit einem Echo-Effekt oder einem High- und Low-Filter.
Wem das noch nicht genug ist: Unter dem Menüpunkt „Samples“ sind 20 voreingestellte Soundfiles abgespeichert, die sich individuell in die Songs mit einmischen lassen.

Im Großen und Ganzen ist die BEAT DJ – Funktion ein netter Zeitvertreib und mit etwas Übung durchaus auch gut einzusetzen – allerdings dient die ganze Funktion mehr zur Unterhaltung als wirklich sinnvollen Nutzen zu haben. Wer jedoch auf diese Spielereien steht und dazu einen relativ kompakten Player mit edler Anmutung sucht dürfte hier absolut richtig liegen.


Download-Link mit Bildern der BEAT DJ – Funktion (15 MB):

http://www.sendspace.com/file/m8ed1l



Fazit:


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Der R1 ist neben dem R0 und dem M1 das dritte Gerät bei mir im Test. Zusammenfassend sei gesagt, dass sich alle drei Geräte in Sachen Audioqualität auf höchstem Niveau befinden. Die Unterschiede, welche die drei Geräte aufweisen liegen entweder in der Hardware (2x Touchscreen, 1 x Tastenbedienung) oder aber in der Software. Genau genommen dann nämlich bei den Einstellungsmöglichkeiten bzw. der Fun-Features (beim R1 ist hier die „BEAT DJ“-Funktion zu nennen). In Sachen Wiedergabequalität muss sich der Nutzer also nirgends entscheiden – es hängt ganz allein davon ab, was der Nutzer noch an Zusatzfeatures möchte bzw. welche Art der Bedienung er bevorzugt.




Weitere Bilder vom Gerät:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild



RAR-Archiv Wiedergabehintergründe Musik (5,66 MB):


http://www.sendspace.com/file/dk0l9g


Nützliche Links:


Hilfe & Support: www.handyinsider.de
Herstellerseite: www.samsung.de
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